
Von Botswana kommend beginnen wir Namibia mit Trocken-Savannen. Wir bestaunen in den wenigen Bäumen die großen Nester der Siedelweber-Singvögel. Sie haben bis zu 7 Meter Durchmesser, 500 Bewohner und 100 Brutkammern.
Zwei Tage später besuchen wir den raubtierreichen Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark im Dreiländereck und reisen für 2 Tage noch mal nach Südafrika ein. Endlich sehen wir auch einen der scheuen Leoparden!
Unser nächstes Ziel in Namibia ist die Gegend um Keetmanshoop mit rund 28.000 Einwohnern. Es hat eine interessante Geschichte und war auch mal ein deutsches Städtchen. Gefühlt ist es ein großes Zentrum, weil der nächste Ort mit Einkaufsmöglichkeit 300 km entfernt liegt. Da es hier keine gefährlichen Tiere gibt, genießen wir Wandern im naheliegenden Köcherbaumwald mit dem Spielplatz der Riesen und Mesosaurier-Fund.
Der Fish River Canyon gilt als zweitgrößter Canyon der Erde, den sehen wir uns natürlich an.
Vom äußersten Süden Namibias geht’s Richtung Küste, in die Namib-Wüste mit höchst abwechslungsreichen Landschaften. Zum Glück gab es relativ viel Regen, der ungewöhnlich viele Gräser und Blümchen trieb.
Die beliebte Urlaubsstadt Swakopmund im typischen Bauhausstil war unter der deutschen Kolonialverwaltung ab 1893 der wichtigste Hafen für Einwanderer aus Deutschland.
Wir fahren in der kaum besiedelten Namib-Wüste gen Norden. Uns begeistern die berühmten, Jahrtausende alten Felszeichnungen verschiedener Kulturen in Twyfelfontain, der versteinerter Wald, der verbrannter Berg, die roten Sanddünen und und und.
Momentan sind wir im Damara-Land, auf dem Weg zum weltberühmten Etosha-Nationalpark in Nord-Namibia.
Er wird der krönende Abschluss unserer Reise, Mitte Juni geht unser Rückflug ab Windhuk. Von dort aus stellen wir noch Bilder von der Etosha-Pfanne mit vielen wilden Tieren ein.
Bis bald!
