Unsere Einreise von Südafrika nach Botswana geht schnell, im Gegensatz zu den unzähligen LKWs. So viele Fahrzeuge wie an der Grenze sehen wir dann im ganzen Land nicht mehr.

Botswana ist eines der weltweit am dünnsten besiedelten Länder. Hier leben auf einem Quadratkilometer 4 Einwohner, in Deutschland 233 Einwohner.

Um so mehr dient Botswana dem Naturschutz. In den vier Nationalparks sind die Besiedlung, Nutzung und Veränderung durch Menschen ganz verboten. Dazu gibt es zehn Jagdreservate, Wildreservate und Schutzgebiete für die Tier- und Pflanzenwelt. Fühlt sich paradiesisch an.

Die Diamantenschätze Botswanas sind zu 50 % in staatlichem Besitz. Das ermöglichte seit der Unabhängigkeit 1966 die Entwicklung zu einem Land mit mittlerem Einkommen und stabilen Strukturen. Allerdings fielen die Diamantenpreise 2022-2025 um 50 %. Wir besuchen die Orapa Diamond Mine mit Einreisegenehmigung. Die streng abgeschirmte Stadt bietet ein Museum und ein Wildreservat.

Es geht weiter durch National- und andere Naturschutzparks.

Dann die Victoriafälle, UNESCO-Weltnaturerbe! Wir sind in Botswanas Nordosten beim Vierländergebiet Botswana, Simbabwe, Sambia, Namibia. Ein Minibus bringt uns über die Grenze nach Simbabwes Grenze zu Sambia. Erst sehen wir uns die gigantischen Wasserfälle quasi von unten an. Dann spazieren wir über die Grenzbrücke zurück nach Simbabwe und sehen uns im dortigen Nationalpark die Wasserfälle von oben an. Was für unfassbare Naturgewalten! Wir sind wie alle Besucher pitschnass und total begeistert.

Zurück in Botswana fahren wir durch Naturparks am Chobe River, der in dieser Jahreszeit die Uferlandschaften großflächig überschwemmt. Einziger Nachteil Richtung Zivilisation, also fester Straße, sind die extrem rütteligen, aufgeschwemmten Pisten.

Heute machen wir bei Ghanzi einen Erholungstag, mit selten gutem Internetempfang! Der erdnomade bereitet die Namibia-Route vor. Morgen geht’s weiter auf dem Trans-Kalahari Corridor zur Grenze.